DGB-SüdOstNiedersachsen stellt klar – Keinerlei Beteiligung an der Veranstaltung mit Michael Lüders

Stellungnahme: Gewerkschaftliche Distanzierung Veranstaltung 12. Februar 2026

Datum

Die Werbung der Veranstalter*innen von Friedenszentrum Braunschweig e.V. in der Eventlocation Wilhelm5 veranlasst uns im Gewerkschaftshaus zur Distanzierung. Die Veranstaltung unter dem Titel „Israel, USA und der imperiale Größenwahn im Nahen Osten“ mit Referent Michael Lüders wurde unter Nennung des Gewerkschaftshauses beworben. So entstand der Eindruck, dass eine Verbindung zwischen dem DGB und den genannten Veranstaltenden bestünde.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund-SüdOstNiedersachsen (DGB-SON), die DGB-Jugend sowie die Gewerkschaft ver.di weisen ausdrücklich darauf hin, in keiner Weise beteiligt zu sein, weder inhaltlich, organisatorisch noch finanziell. Der Deutsche Gewerkschaftsbund steht seit über 50 Jahren in engem Austausch mit der israelischen Partnerorganisation Histadrut. Jeglicher Form menschenfeindlicher Positionen und Antisemitismus erteilen wir eine Absage.

Agnieszka Zimowska, DGB-Regionsgeschäftsführerin macht deutlich, warum es auch inhaltlich nicht zur gewerkschaftlichen Diskussion passt:

 „Unser Gewerkschaftshaus ist ein Ort der Debatte und Auseinandersetzung. Wir stellen uns Diskussionen und führen sie kontrovers. Dies ist in der hier geplanten externen Veranstaltung jedoch nicht zu erwarten. Der Referent ist bekannt dafür den verfahrenen Nahostkonflikt, der viele Menschen auch hier vor Ort emotional bewegt, polarisierend darzustellen und israelische Institutionen zu dämonisieren. Eine konträre Position und Debatte ist nicht zu erkennen.“

Der kommerziell betriebene Veranstaltungsraum im selben Gebäude wurde kurzfristig vergeben. 

zurück