Der DGB-Filmpreis

Seit 1998 vergibt der DGB seinen mit 7.000 Euro dotierten Preis für gesellschaftlich in besonderer Weise engagierte Filme.

Der DGB-Filmpreis wird jedes Jahr beim Internationalen Filmfest Emden-Norderney verliehen. Er ist ein Publikumspreis: Die Kinozuschauer*innen vergeben per Stimmzettel Noten für die nominierten Filme. Die für den DGB-Preis nominierten Filme werden nicht nur im Kino, sondern in Ausschnitten auch im DGB-Filmgespräch vorgestellt, Regisseur*innen und Schauspieler*innen stellen sich den Fragen des Publikums. Überreicht wird der Preis jedes Jahr im Rahmen der Preisverleihungsgala in Emden.

Marie-Hélène Roux gewinnt den DGB-Filmpreis 2026 für ihren Film "Muganga"

Foto: Niklas Kusche

Der Wettbewerb 2026

Alle Infos zur Preisträgerin

Marie-Hélène Roux zeigt die bewegende Geschichte von Dr. Denis Mukwege, einem kongolesischer Arzt, der unter Lebensgefahr tausende von Frauen behandelt hat, die Opfer sexueller Gewalt in der Demokratischen Republik Kongo geworden sind. Mukwege wurde für sein Engagement mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Infos zum Film & Vorführtermine

Alle Infos zum diesjährigen Wettbewerb

Der Flyer zum DGB-Filmpreis 2026 steht hier zum Download bereit.

Ansprechpartner DGB-Filmpreis

Ruben Eick

Ruben Eick

stellv. Pressesprecher, Vorstand und Organisation

Infos zum DGB-Filmpreis

Der Preisträger im letzten Jahr

SKEET (CAN 2024, 104 min)

In intensiven Schwarz-Weiß-Bildern erzählt Nik Sexton die Geschichte von zwei Männern, die versuchen ihre Vergangenheit zu bewältigen und sich in einer veränderten Gesellschaft zurechtfinden müssen.

Mehr zum Film

Die bisherigen Gewinner*innen des DGB-Filmpreises

2026: Marie-Hélène Roux - Muganga (F/B)

2025: Nik Sexton - Skeet (CAN)

2024: Nessim Chikhaoui - Striking the Palace (F) & Nils Gaup - The Riot (N/S/LV)

2023: Milena Aboyan - Elaha (D)

2022: Jakob Reinhart - Platzen (D)

2021: Franz Böhm - Dear Future Children​ (D/UK/A)

2020: Absage des Filmfestes (Corona-Pandemie)

2019: Nora Fingscheidt - Systemsprenger (D)

2018: Hans-Erich Viet - Der letzte Jolly Boy (D)

2017: Christian Duguay - Ein Sack voll Murmeln (F)

2016: Rune Denstad Langlo - Welcome to Norway (N)

2015: Marie-Castille Mention-Schaar - Die Schüler der Madame Anne (F)

2014: Erica von Moeller - Sternstunde ihres Lebens (D)

2013: Julia Oelkers - Can't be silent. On tour with the Refugees (D)

2012: Lars-Gunnar Lotz - Schuld sind immer die Anderen (D)

2011: Justin Chadwick - The First Grader (UK)

2010: Stefanie Sycholt - Themba (D/ZA)

2009: Hans-Erich Viet - Deutschland nervt (D)

2008: Nick Broomfield - Battle for Haditha (UK)

2007: Marion Hänsel - Sounds of Sand (B)

2006: Hans Herbots - Long Weekend (B)

2005: Samuel Dibb - Bullet Boy (UK)

2004: Ntshaveni Wa Luruli - The Wooden Camera (ZA)

2003: Kim Longinotto - The day I will never forget (UK)

2002: Heike Schober & Renè Zeuber - Platzangst (D)

2001: Laurent Cantet - Ressources Humaines (F)

2000: Dominik & Benjamin Reding - Oi! Warning (D)

1999: Roger Michell - Titanic town (UK)

1998: Amber Films Collecitive - The Scar (UK)

Reihe "DGB-Filmfenster"

Hier gibt es das "DGB-Filmfenster" zum Herunterladen. Beginnend mit "Elaha", dem prämierten Film 2023, werden wir künftig alle ausgezeichnetetn Filme in Kooperation mit dem Institut für Kino und Filmkultur vorstellen. Viel Spaß beim Lesen! 

DGB-Filmfenster-2023-Elaha (PDF, 910 kB)
DGB-Filmfenster-2024-Striking-the-Palace (PDF, 1 MB)
DGB-Filmfenster 2025 Skeet.pdf (PDF, 1 MB)

Infos zum Internationalen Filmfest Emden-Norderney

Im äußersten Nordwesten an der Nordsee gelegen, gehört das Internationale Filmfest Emden-Norderney zu den bundesweit beachteten und international anerkannten Filmfestivals in Deutschland. Mit 100 Filmen auf 7 Leinwänden ist es in erster Linie ein großes Publikumsfestival für seine über 20.000 Besucher*innen. Darüber hinaus hat sich Emden in zunehmender Weise auch als ein viel beachteter Treffpunkt für zahlreiche Vertreter*innen der deutschen und nordwesteuropäischen Filmbranche entwickelt.

Im Mittelpunkt des Programms stehen engagierte,  gesellschaftlich relevante und qualitativ hochwertige Filme aus Deutschland, Europa und Kanada als Alternative zu gängigen Kinoprogrammprofilen. Dabei reicht das Spektrum vom europäischen Arthouse-Kino bis hin zu innovativem Mainstream. Ebenso zählt die Förderung von Filmwirtschaft und Filmkultur in Niedersachsen / Bremen zu den vorrangigen Aufgaben des Festivals. Außerhalb der Wettbewerbe zeigt das Festival Filme in länder-, themen- oder personenbezogenen Programmreihen, Highlights aus dem europäischen Filmschaffen, World Cinema vorzugsweise aus Afrika, Lateinamerika, dem Orient oder aus dem asiatischen Raum sowie Filme für Kinder und Familien.

Alle Informationen zum Filmfest gibt es hier.  

Pressemitteilungen zum DGB-Filmpreis

Der DGB-Filmpreis 2026 geht an Marie-Hélène Roux

DGB-Filmpreis 2026: Die Nominierungen stehen fest

Nik Sexton gewinnt den DGB-Filmpreis 2025 - Ausgezeichnet wurde der Film "Skeet"

DGB-Filmpreis 2025: Vier Filme nominiert

Zwei Filme gewinnen den DGB-Filmpreis 2024: Ausgezeichnet wurden Nessim Chikhaoui für „Striking the Palace“ und Nils Gaup für „The Riot“