Der DGB Filmpreis

Seit 1998 vergibt der DGB seinen mit 7.000 Euro dotierten Preis für gesellschaftlich in besonderer Weise engagierte Filme.

Der DGB-Filmpreis wird jedes Jahr beim Internationalen Filmfest Emden-Norderney verliehen. Er ist ein Publikumspreis: Die Kinozuschauer*innen vergeben per Stimmzettel Noten für die nominierten Filme. Die für den DGB-Preis nominierten Filme werden nicht nur im Kino, sondern in Ausschnitten auch im DGB-Filmgespräch vorgestellt, Regisseur*innen und Schauspieler*innen stellen sich den Fragen des Publikums. Überreicht wird der Preis jedes Jahr im Rahmen der Preisverleihungsgala in Emden.

Ansprechpartner DGB-Filmpreis

Ruben Eick

Ruben Eick

stellv. Pressesprecher

Vorstand, Öffentlichkeitsarbeit & Organisation

Der Preisträger 2025

SKEET (CAN 2024, 104 min)

In intensiven Schwarz-Weiß-Bildern erzählt Nik Sexton die Geschichte von zwei Männern, die versuchen ihre Vergangenheit zu bewältigen und sich in einer veränderten Gesellschaft zurechtfinden müssen.

Mehr zum Film & Vorführtermine

Alle Infos zum DGB-Filmpreis 2025
Infos zum Internationalen Filmfest Emden-Norderney

Im äußersten Nordwesten an der Nordsee gelegen, gehört das Internationale Filmfest Emden-Norderney zu den bundesweit beachteten und international anerkannten Filmfestivals in Deutschland. Mit 100 Filmen auf 7 Leinwänden ist es in erster Linie ein großes Publikumsfestival für seine rund 24.000 Besucher*innen. Darüber hinaus hat sich Emden in zunehmender Weise auch als ein viel beachteter Treffpunkt für zahlreiche Vertreter*innen der deutschen und nordwesteuropäischen Filmbranche entwickelt.

Seit 1999 ist der DGB-Bezirk als Preissponsor aktiv. Aber nicht nur das: Die örtlichen Gewerkschaften unterstützen das Filmfest zusammen mit der DGB-Region Oldenburg-Ostfriesland auch als Festivalsponsor und veranstalten alljährlich den DGB-Empfang "Blaue Stunde".

Alle Informationen zum Filmfest gibt es hier.  

Die bisherigen Gewinner*innen des DGB-Filmpreises

2025: Nik Sexton - Skeet (CAN)
2024: Nessim Chikhaoui - Striking the Palace (F) & Nils Gaup - The Riot (N/S/LV)
2023: Milena Aboyan - Elaha (D)
2022: Jakob Reinhart - Platzen (D)
2021: Franz Böhm - Dear Future Children​ (D/UK/A)
2020: Coronabedingter Ausfall des Filmfestes 
2019: Nora Fingscheidt - Systemsprenger (D)
2018: Hans-Erich Viet - Der letzte Jolly Boy (D)
2017: Christian Duguay - Ein Sack voll Murmeln (F)
2016: Rune Denstad Langlo - Welcome to Norway (N)
2015: Marie-Castille Mention-Schaar - Die Schüler der Madame Anne (F)
2014: Erica von Moeller - Sternstunde ihres Lebens (D)
2013: Julia Oelkers - Can't be silent. On tour with the Refugees (D)
2012: Lars-Gunnar Lotz - Schuld sind immer die Anderen (D)
2011: Justin Chadwick - The First Grader (UK)
2010: Stefanie Sycholt - Themba (D/ZA)
2009: Hans-Erich Viet - Deutschland nervt (D)
2008: Nick Broomfield - Battle for Haditha (UK)
2007: Marion Hänsel - Sounds of Sand (B)
2006: Hans Herbots - Long Weekend (B)
2005: Samuel Dibb - Bullet Boy (UK)
2004: Ntshaveni Wa Luruli - The Wooden Camera (ZA)
2003: Kim Longinotto - The day I will never forget (UK)
2002: Heike Schober & Renè Zeuber - Platzangst (D)
2001: Laurent Cantet - Ressources Humaines (F)
2000: Dominik & Benjamin Reding - Oi! Warning (D)
1999: Roger Michell - Titanic town (UK)
1998: Amber Films Collecitive - The Scar (UK)

Reihe "DGB-Filmfenster"

Hier gibt es das "DGB-Filmfenster" zum Herunterladen. Beginnend mit "Elaha", dem prämierten Film 2023, werden wir künftig alle ausgezeichnetetn Filme in Kooperation mit dem Institut für Kino und Filmkultur vorstellen. Viel Spaß beim Lesen! 

DGB-Filmfenster-2023-Elaha (PDF, 910 kB)
DGB-Filmfenster-2024-Striking-the-Palace (PDF, 1 MB)
DGB-Filmfenster 2025 Skeet.pdf (PDF, 1 MB)

Aktuelle Infos zum DGB-Filmpreis

Nik Sexton gewinnt den DGB-Filmpreis 2025 - Ausgezeichnet wurde der Film "Skeet"

DGB-Filmpreis 2025: Vier Filme nominiert

Zwei Filme gewinnen den DGB-Filmpreis 2024: Ausgezeichnet wurden Nessim Chikhaoui für „Striking the Palace“ und Nils Gaup für „The Riot“

DGB-Filmpreis 2024: Die nominierten Filme stehen fest

DGB-Filmpreis 2023 geht an Milena Aboyan für "Elaha"

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