Nik Sexton gewinnt den DGB-Filmpreis 2025 - Ausgezeichnet wurde der Film "Skeet"
Pressemitteilung16. Juni 2025
Artikel lesenSeit 1998 vergibt der DGB seinen mit 7.000 Euro dotierten Preis für gesellschaftlich in besonderer Weise engagierte Filme.
Der DGB-Filmpreis wird jedes Jahr beim Internationalen Filmfest Emden-Norderney verliehen. Er ist ein Publikumspreis: Die Kinozuschauer*innen vergeben per Stimmzettel Noten für die nominierten Filme. Die für den DGB-Preis nominierten Filme werden nicht nur im Kino, sondern in Ausschnitten auch im DGB-Filmgespräch vorgestellt, Regisseur*innen und Schauspieler*innen stellen sich den Fragen des Publikums. Überreicht wird der Preis jedes Jahr im Rahmen der Preisverleihungsgala in Emden.
DGB/Werner Musterer
Ruben Eick
stellv. Pressesprecher
Vorstand, Öffentlichkeitsarbeit & Organisation
In intensiven Schwarz-Weiß-Bildern erzählt Nik Sexton die Geschichte von zwei Männern, die versuchen ihre Vergangenheit zu bewältigen und sich in einer veränderten Gesellschaft zurechtfinden müssen.
Im äußersten Nordwesten an der Nordsee gelegen, gehört das Internationale Filmfest Emden-Norderney zu den bundesweit beachteten und international anerkannten Filmfestivals in Deutschland. Mit 100 Filmen auf 7 Leinwänden ist es in erster Linie ein großes Publikumsfestival für seine rund 24.000 Besucher*innen. Darüber hinaus hat sich Emden in zunehmender Weise auch als ein viel beachteter Treffpunkt für zahlreiche Vertreter*innen der deutschen und nordwesteuropäischen Filmbranche entwickelt.
Seit 1999 ist der DGB-Bezirk als Preissponsor aktiv. Aber nicht nur das: Die örtlichen Gewerkschaften unterstützen das Filmfest zusammen mit der DGB-Region Oldenburg-Ostfriesland auch als Festivalsponsor und veranstalten alljährlich den DGB-Empfang "Blaue Stunde".
Alle Informationen zum Filmfest gibt es hier.
2025: Nik Sexton - Skeet (CAN)
2024: Nessim Chikhaoui - Striking the Palace (F) & Nils Gaup - The Riot (N/S/LV)
2023: Milena Aboyan - Elaha (D)
2022: Jakob Reinhart - Platzen (D)
2021: Franz Böhm - Dear Future Children (D/UK/A)
2020: Coronabedingter Ausfall des Filmfestes
2019: Nora Fingscheidt - Systemsprenger (D)
2018: Hans-Erich Viet - Der letzte Jolly Boy (D)
2017: Christian Duguay - Ein Sack voll Murmeln (F)
2016: Rune Denstad Langlo - Welcome to Norway (N)
2015: Marie-Castille Mention-Schaar - Die Schüler der Madame Anne (F)
2014: Erica von Moeller - Sternstunde ihres Lebens (D)
2013: Julia Oelkers - Can't be silent. On tour with the Refugees (D)
2012: Lars-Gunnar Lotz - Schuld sind immer die Anderen (D)
2011: Justin Chadwick - The First Grader (UK)
2010: Stefanie Sycholt - Themba (D/ZA)
2009: Hans-Erich Viet - Deutschland nervt (D)
2008: Nick Broomfield - Battle for Haditha (UK)
2007: Marion Hänsel - Sounds of Sand (B)
2006: Hans Herbots - Long Weekend (B)
2005: Samuel Dibb - Bullet Boy (UK)
2004: Ntshaveni Wa Luruli - The Wooden Camera (ZA)
2003: Kim Longinotto - The day I will never forget (UK)
2002: Heike Schober & Renè Zeuber - Platzangst (D)
2001: Laurent Cantet - Ressources Humaines (F)
2000: Dominik & Benjamin Reding - Oi! Warning (D)
1999: Roger Michell - Titanic town (UK)
1998: Amber Films Collecitive - The Scar (UK)
Hier gibt es das "DGB-Filmfenster" zum Herunterladen. Beginnend mit "Elaha", dem prämierten Film 2023, werden wir künftig alle ausgezeichnetetn Filme in Kooperation mit dem Institut für Kino und Filmkultur vorstellen. Viel Spaß beim Lesen!
DGB-Filmfenster-2023-Elaha (PDF, 910 kB)
DGB-Filmfenster-2024-Striking-the-Palace (PDF, 1 MB)
DGB-Filmfenster 2025 Skeet.pdf (PDF, 1 MB)
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