DGB-Gewerkschaften gegen den sozialen Kahlschlag
Das Bündnis „Göttingen gegen Kürzungen“ ruft zum solidarischen Protest gegen die geplanten Reformen und den radikalen Sozialabbau der Bundesregierung auf. Unter dem Motto „Solidarität von unten, statt Sozialabbau von oben“ findet am 18. Juli 2026 um 12 Uhr eine Demonstration am Neuen Rathaus in Göttingen statt.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) SüdOstNiedersachsen schließt sich gemeinsam mit seinen Mitgliedsgewerkschaften ver.di, IG Metall und GEW sowie der DGB-Jugend dem Protest an und ruft zur Teilnahme auf.
DGB-Geschäftsführerin Agnieszka Zimowska erklärt: „Wo wirtschaftliche und sozialpolitische Unvernunft zur Misere für arbeitende Menschen und unsere ganze Gesellschaft wird, da stellen wir Gewerkschaften uns dem klar entgegen. Die Agenda der Bundesregierung heißt weiter sozialer Kahlschlag. Das lassen wir nicht zu!“
Das Bündnis vereint zahlreiche Akteur*innen der Göttinger Stadtgesellschaft – von Nachbarschaftsvereinen über politische Initiativen bis hin zu Beschäftigten der UMG, der Asklepios-Kliniken und weiterer Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen. Auch das Soziale Zentrum Göttingen, aktive Nachbarschaftsinitiativen, die IL sowie die DGB-Jugend engagieren sich im Bündnis. Gemeinsam setzen sie sich für den Erhalt und den Ausbau sozialer Rechte für alle Menschen in Göttingen ein.
Die Gewerkschaften im DGB lehnen die Reformvorschläge der Bundesregierung entschieden ab. Dazu zählen unter anderem die Erhöhung des Rentenalters, Leistungskürzungen in der gesetzlichen Krankenversicherung, die Ausweitung des Acht-Stunden-Tages, eine Krankmeldungspflicht ab dem ersten Krankheitstag sowie Kürzungen bei sozialpsychologischen Unterstützungsangeboten.