DGB-Landeschefin Susanne Wiedemeyer: „Die Beitragsfreiheit ab dem zweiten Kind muss bleiben. Gerade Eltern mit mehreren Kindern stehen aufgrund stark gestiegener Lebenshaltungskosten oftmals vor großen finanziellen Herausforderungen. Die Mehrkindregelung entlastet Eltern in ihren monatlichen Ausgaben und begrenzt außerdem die regionale Ungleichheit bei den Betreuungskosten.“
Über die Beitragsdebatte hinaus appelliert der DGB an die Landesregierung, die kritische Personalsituation in den Einrichtungen nicht aus dem Blick zu verlieren. Durch die Entwicklung der Kinderzahlen sei es zukünftig nicht ausgeschlossen, dass Träger mit Kündigungen und Arbeitszeitreduzierungen reagieren müssten, um den Personalbestand gemäß Kinderförderungsgesetz (KiföG) einzuhalten. Vor diesem Hintergrund ruft der DGB zum landesweiten Kita-Aktionstag der Gewerkschaften ver.di und GEW am 20. September 2024 auf dem Domplatz in Magdeburg auf.