Dazu DGB-Landesleiterin Susanne Wiedemeyer: „Die Forderung nach Frieden ist aktueller denn je angesichts des von Russland verursachten Kriegs gegen die Ukraine. Dabei steht das Recht der Ukraine auf Selbstverteidigung für uns Gewerkschaften außer Frage.“
Gleichzeitig mahnt die DGB-Chefin, friedliche Ansätze zur Konfliktlösung nicht aus dem Blick zu verlieren. „Uns Gewerkschaften eint die Überzeugung, dass dauerhafter Frieden und eine stabile internationale Friedensordnung nur möglich sind, wenn sich die Stärke des Rechts durchsetzt – und nicht das Recht des Stärkeren. Die Welt braucht Frieden! Jeder Euro, der zusätzlich für Aufrüstung ausgegeben wird, fehlt an anderer Stelle. Neue Waffensysteme dürfen nicht mit der Schließung von Krankenhäusern oder dem Verzicht auf Zukunftsinvestitionen bezahlt werden.“
Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften setzen sich seit ihrer Gründung mit aller Kraft für Frieden, Rüstungskontrolle und Abrüstung, für die Achtung der Menschenrechte und für mehr soziale Gerechtigkeit ein. Deshalb fordert der DGB die Bundesregierung auf, von einer – wie es die NATO fordert – weiteren Aufstockung des Rüstungsetats auf zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) oder sogar mehr abzusehen.
Eine Übersicht aller DGB-Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt und der Aufruf zum diesjährigen Antikriegstag sind hier zu finden: sachsen-anhalt.dgb.de/themen/++co++4a75753a-41c3-11ee-be40-001a4a160123