Die Gewerkschaften in Sachsen-Anhalt zeigen sich tief betroffen über den überraschenden Tod von Rüdiger Erben, der im Alter von nur 58 Jahren verstorben ist. Mit ihm verliert das Land Sachsen-Anhalt einen verlässlichen politischen Partner und einen überzeugten Mitstreiter für die Interessen der Beschäftigten.
DGB-Landesleiterin Katrin Skirlo: „Rüdiger Erben war über viele Jahre hinweg eine feste Größe im Landtag von Sachsen-Anhalt und zugleich ein äußerst aktiver Kommunalpolitiker im Burgenlandkreis. Seine politische Arbeit war geprägt von Bodenständigkeit, Dialogbereitschaft und einem klaren Blick für die Herausforderungen, vor denen die Menschen in der Region stehen. Besonders der Strukturwandel im Süden Sachsen-Anhalts lag ihm am Herzen. Erben setzte sich konsequent dafür ein, dass dieser Wandel gerecht gestaltet wird – mit sicheren Arbeitsplätzen, guten Perspektiven für junge Menschen und einer starken öffentlichen Infrastruktur.“
Für die Gewerkschaften war Rüdiger Erben ein zuverlässiger Ansprechpartner, der die Anliegen der Beschäftigten ernst nahm und sie in politische Entscheidungsprozesse einbrachte. Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, war er ein vertrautes Gesicht. Regelmäßig nahm das Mitglied der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) an den Kundgebungen teil, hörte zu, diskutierte und setzte klare Zeichen für Solidarität und Mitbestimmung.
Der DGB und die Gewerkschaften in Sachsen-Anhalt trauern um den Menschen und Mitstreiter Rüdiger Erben. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihm nahestanden.