Investitionen in die Berufsbildung sind der richtige Weg

DGB begrüßt Initiative der Regierungsfraktionen

Datum

Ordnungsnummer PM 14

DGB-Landeschefin Susanne Wiedemeyer: „Die duale Berufsbildung in Sachsen-Anhalt steht seit Jahren unter Druck. Es wird immer schwieriger, das Angebot von Ausbildungsplätzen, die zuständigen Berufsschulen und die Bedarfe und Möglichkeiten von Ausbildungsinteressierten unter einen Hut zu bringen. Der beschlossene Antrag der Regierungsfraktionen formuliert nun wichtige Prüfaufträge, die wir ausdrücklich unterstützen.“

Darüber hinaus unterstützt der DGB die Forderungen der SPD nach einem 29-Euro-Ticket. Wiedemeyer weiter: „Junge Menschen brauchen bezahlbare Mobilität. Insbesondere Auszubildende brauchen günstige, landesweite Tickets für ihre Wege zwischen Wohnort, Berufsschule und Ausbildungsbetrieb. In Zeiten von Fachkräftebedarfen würde ein 29-Euro-Ticket die Ausbildung im Land stärken und die Lebenshaltungskosten für Azubis senken.“ Weiterhin begrüßt der DGB den Vorstoß der SPD- Fraktion für eine verpflichtende Berufsorientierung an Gymnasien. 

Hintergrund:

Die Fraktionen von CDU, SPD und FDP beauftragen mit dem Antrag „Investitionen für eine bessere Berufsbildung in Sachsen-Anhalt“ die Landesregierung, aktuelle Regelungen zur Berufsbildung zu überprüfen. Damit sollen unter anderem die Möglichkeiten einer besseren Berufsschulnetzplanung, die wohnortnahe Beschulung sowie eine bessere Verteilung von Auszubildenden auf die Berufsschulen, ausgehend von den Bedürfnissen der Ausbildungsunternehmen und Auszubildenden, ermöglicht werden. Auch die Nutzung von digitalen Lernformaten soll erweitert und verbessert werden.

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