Mit bezahlbarem Industriestrom Betriebe unterstützen und Beschäftigung sichern

Datum

Ordnungsnummer PM 09

Dachzeile Gewerkschaftlicher Aktionstag

DGB-Landesleiterin Susanne Wiedemeyer: „Die hohen Energiekosten machen den Unternehmen hierzulande zu schaffen. Bleibt der Strompreis dauerhaft hoch, hat das unweigerlich Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit. Bezahlbarer Industriestrom schafft Planungssicherheit für die Unternehmen und verlässliche Perspektiven für die Beschäftigten.“

Mit der chemischen-, Glas- und Nahrungsmittelindustrie sowie der Metallverarbeitung und Zementherstellung verfügt Sachsen-Anhalt über zentrale energieintensive Industriezweige. Insgesamt arbeiten mehrere zehntausend Beschäftigte in den energieintensiven Betrieben Sachsen-Anhalts, die nahezu 40 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung des Landes erwirtschaften. Dazu die DGB-Chefin: „Bei der Ausgestaltung des Industriestrompreises müssen Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit ebenso mitgedacht werden wie die Herausforderungen, die sich aus Klimaschutz und Energiewende ergeben. Der Strommarkt der Zukunft muss geeignete Rahmenbedingungen bieten, damit die Transformation der Industrie gelingt, Beschäftigung im Land verbleibt und in erneuerbare Energien investiert wird.“

Gewerkschafterin Wiedemeyer begrüßt in diesem Zusammenhang die Ankündigung von Minister Willingmann, sich im Rahmen der Energieministerkonferenz für eine Reform des Energiemarktes einzusetzen.

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