„Die Absage von Intel ist ein harter Schlag für die industriepolitischen Ziele der Landesregierung. Doch nun herrscht endlich Klarheit. Jetzt muss es darum gehen, die Region auch ohne Intel wirtschaftlich weiterzuentwickeln und gute Industriearbeitsplätze zu schaffen. Die bisherigen Investitionen in Standort und Infrastruktur einschließlich Verkehrsanbindung und Umspannwerk dürfen nicht umsonst gewesen sein.“
Als erstes positives Zeichen bewertet Wiedemeyer die Pläne für eine Ansiedlung des Dresdner Speicherchipherstellers FMC. „Das Interesse von FMC an einer Ansiedlung im Sülzetal zeugt von einer Offenheit innerhalb der Tech-Branche für den Standort im Süden Magdeburgs. Nun gilt es, die Voraussetzungen für eine kleinteiligere und nachhaltigere Nutzung des gesamten Areals zu schaffen. Insbesondere für die an Intel verkauften Flächen am Eulenberg muss schnell eine Lösung gefunden werden“, so Wiedemeyer weiter.