Nicht zu­schau­en, son­dern han­deln

DGB treibt Dialog zu Arbeit und Zukunft voran

Datum

Ordnungsnummer PM 013

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat in Göttingen Landtagsabgeordnete der SPD mit Gewerkschaften und Jugendvertretungen sowie Akteur*innen aus Bildung und Weiterbildung zusammengebracht. Ziel des Austauschs: konkrete Lösungen für die wirtschaftlichen Herausforderungen der Region und eine sozial gerechte Gestaltung der Transformation.

Geleitet wurde das Gespräch von der DGB-Regionsgeschäftsführerin Agnieszka Zimowska. Der DGB setzte damit bewusst auf einen direkten Draht – nah an den Betrieben, nah an den Beschäftigten. Im Mittelpunkt standen die Sicherung von Arbeitsplätzen, die Situation energieintensiver Betriebe und der dringende Bedarf an Infrastruktur für grüne Verstromung. Auch Angriffe auf Arbeitszeitregelungen und gewerkschaftliche Grundstandards wurden klar benannt.

„Die wirtschaftliche Lage und große Veränderungen der Transformation machen es Betrieben in Südniedersachen schwer. Hier muss Politik den Sozialpartnern zur Seite stehen. Der Markt allein wird es nicht lösen. DGB-Gewerkschaften und Landtagsabgeordnete der SPD suchen nach richtigen Ansätzen in Krisenzeiten“, betont Zimowska.

Weitere Themen waren die Finanzierung von Erwachsenenbildung, der Zugang zu Berufsschulen sowie die aktuelle Tarifrunde der Länder und die Lage der Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst.

Die Regionsgeschäftsführende macht klar: „Gewerkschaften sind keine Zuschauerinnen der Transformation. Wir bringen die Realität aus den Betrieben an den Tisch und erwarten von der Politik klare Entscheidungen. Gute Arbeit, Tarifbindung und sichere Beschäftigung müssen Maßstab jeder Struktur- und Wirtschaftspolitik in Südniedersachsen sein.“

zurück