„Erst unsere Jobs, dann eure Profite!“ DGB-Region SüdOstNiedersachsen ruft zum Tag der Arbeit auf

Datum

Ordnungsnummer PM18

Mit einem kraftvollen Aufruf lädt die DGB-Region SüdOstNiedersachsen Beschäftigte, Auszubildende, Studierende sowie solidarische Bürgerinnen und Bürger ein, den 1.Mai 2026 gemeinsam auf die Straße zu tragen. Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ wird der Tag der Arbeit in diesem Jahr an sechzehn Orten in der Region SüdOstNiedersachsen kämpferisch und bunt begangen. 

 

Zwischen Gifhorn und Göttingen bringen Demonstrationen, Kundgebungen, Radtouren und gewerkschaftliche Maifeste tausende Gewerkschafter*innen und ihre Familien zusammen. Salzgitter erwartet Ministerpräsident Olaf Lies zur Gewerkschaftskundgebung. DGB-Bezirksvorsitzender Dr. Ernesto Harder spricht zu den Teilnehmenden in Braunschweig. Stellvertretende DGB-Bundesvorsitzende Elke Hannack prägt die Kundgebung in Helmstedt. Neben zahlreicher politischer und gewerkschaftlicher Prominenz bringen Bündnisse politischer Jugendorganisationen ihre Anliegen besonders einprägsam zum Ausdruck. Unter den Motti „Hoffnung organisieren“ und „Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze“ rufen sie in Braunschweig und Göttingen zur Beteiligung auf. 

 

Alle Maikundgebungen können hier gefunden werden: 

SüdOstNiedersachsen | DGB Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt

 

„Hier geht es um Brot und Butter, um den Sprit im Tank, um gesund bleiben bei der Arbeit. Es geht um Gerechtigkeit und Sicherheit! Der 1. Mai ist mehr als ein Feiertag – er ist unser gemeinsamer Moment, um Haltung zu zeigen. Der Druck auf Beschäftigte wächst. Gleichzeitig werden soziale Sicherheiten aufgekündigt. Das machen wir nicht mit! Gerade in bewegten Zeiten braucht es Mut, Zusammenhalt und klare Forderungen!“ erklärt Agnieszka Zimowska, DGB-Regionsgeschäftsführerin. 

 

Im Mittelpunkt stehen klare Forderungen nach sicheren Arbeitsplätzen, verlässlichen Perspektiven und Investitionen in eine gerechte Zukunft für die Menschen. Denn die Beschäftigten sind es, die tagtäglich den gesellschaftlichen Wohlstand erarbeiten – sie müssen im Zentrum politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen stehen. Der 8-Stunden-Tag als historische Errungenschaft der Arbeiterbewegung darf nicht aufgeweicht werden. Flexibilisierung darf nicht zu Lasten von Gesundheit, Familie und Planbarkeit gehen.

 

Die Mai-Kundgebungen bietet Raum für Redebeiträge, Begegnung und gemeinsames Engagement. Familien, Kolleginnen und Kollegen sowie alle Interessierten sind eingeladen, sich zu beteiligen und ein sichtbares Zeichen für Solidarität zu setzen.

 

Der 1. Mai ist und bleibt ein Tag des Zusammenhalts, der Solidarität, des Widerstands und des Einsatzes für Frieden und soziale Gerechtigkeit. Die DGB-Region SüdOstNiedersachsen ruft dazu auf, gemeinsam laut zu sein – gegen Angriffe auf Arbeitnehmerrechte, gegen Sozialabbau, gegen Menschenfeindlichkeit und für eine starke Demokratie.

 

Heraus zum 1. Mai – erst unsere Jobs, dann eure Profite!

Gemeinsam stark – am 1. Mai und an jedem Tag

zurück