Region SüdOstNiedersachsen
Wir sind politisch aktiv – für dich! Wir mischen uns ein: Für soziale Gerechtigkeit, echte Teilhabe am Arbeitsmarkt und ein lebensfreundliches SüdOstNiedersachsen !
Stark in Arbeit. Wir in SüdOstNiedersachsen
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) streitet für eine solidarische Gesellschaft. Er ist die Stimme der Gewerkschaften gegenüber politischen Entscheidungsträgern und Verbänden in Bund, Ländern und Gemeinden und koordiniert die gewerkschaftlichen Aktivitäten. Seit seiner Gründung 1949 ist er dem Prinzip der Einheitsgewerkschaft verpflichtet: pluralistisch und politisch unabhängig, keineswegs jedoch neutral. Der DGB ist der Dachverband von acht Mitgliedsgewerkschaften. Wir sind die politische Interessenvertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf Bundesebene, in den Ländern und regional. Unsere DGB-Region ist geografisch für den gesamten Bereich der Region SüdOstNiedersachsen zuständig.
Kontakt
Büro Braunschweig
Wilhelmstrasse 5 Tel.: 0531/480 96 0 | Büro Göttingen
Weender Landstr. 6 Tel.: 0551/44 0 97 | Büro Goslar
Vititorwall 14 Tel.: 05321/22 4 52 |
Aktuelle Meldungen aus der Region
DGB und ver.di diskutieren mit Politiker*innen über die Zukunft des Arbeitszeitgesetzes
Pressemitteilung15. Januar 2026
Artikel lesenDGB stärkt sich durch Regionsfusion – Neue und bewährte Geschäftsführung
Pressemitteilung06. Dezember 2025
Artikel lesenDGB-Wahlforum zur Landratswahl
„Stark mit uns im Landkreis Gifhorn”
Pressemitteilung26. August 2025
Artikel lesenAktuelle Veranstaltungen in der Region
Gewerkschaftlicher Demokratiekongress
Region SüdOstNiedersachsen
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Die DGB-Region SüdOstNiedersachsen auf InstagramDer 1. Mai 2026 in SüdOstNiedersachsen
Braunschweig
Darrigsdorf
Einbeck
Gifhorn
Goslar
Göttingen
Am 1. Mai laden wir euch herzlich zu unseren vielfältigen Veranstaltungen in Göttingen ein – ein Tag voller Austausch, Engagement und gemeinsamer Erlebnisse.
Den Auftakt bildet um 11:00 Uhr eine bunte und kraftvolle Demonstration durch die Stadt. Laut, sichtbar und solidarisch setzen wir gemeinsam ein Zeichen. Zum Start erwarten euch zwei Redebeiträge, die zentrale Themen aufgreifen und den Tag inhaltlich eröffnen.
Gegen 11:30 Uhr erreichen wir das Gänseliesel, wo eine Zwischenkundgebung stattfindet. In diesem besonderen Rahmen hören wir die Mairede von Ulrike Schilling sowie eine engagierte Jugendrede, die Perspektiven der jungen Generation einbringt (s.u.).
Ab 12:00 Uhr geht es weiter mit unserem Maifest im Grünen – ein Ort zum Zusammenkommen, Austauschen und Feiern. Euch erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit zwei DJs und musikalischer Begleitung, vielfältiger Verpflegung, spannenden Infoständen sowie betrieblichen Redebeiträgen. Auch für Kinder gibt es ein eigenes Angebot, sodass wirklich für alle etwas dabei ist.
Kommt vorbei, bringt Freund*innen, Familie und Kolleg*innen mit und erlebt mit uns einen lebendigen, solidarischen und hoffentlich sonnigen 1. Mai!
Unsere Antwort ist Solidarität – und Widerstand.
Wir kämpfen für:
- 32-Stunden-Woche anstatt 13-Stunden-Tage
- Gute Bildung anstatt Aufrüstung und Wehrpflicht
- Faire Ausbildungsvergütung anstatt Leben am Existenzminimum
Denn wir wollen eine Zukunft, in der wir gut leben können – nicht nur arbeiten und funktionieren.
Der 1. Mai ist unser Tag.
Helmstedt
Northeim
Osterode
Peine
Salzgitter
Seesen
Nach einer fast 20-jährigen Pause wird in diesem Jahr bereits zum fünften Mal die Maikundgebung in Seesen veranstaltet – ein kleines Jubiläum, das wir gemeinsam feiern möchten.
Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr und endet gegen 13:00 Uhr. Besonders freuen wir uns auf das Duo Zündykat, das mit akustischen Interpretationen bekannter Rock- und Poplieder für musikalische Highlights sorgt. Als Redner konnten wir Philipp Hoß von der IGBCE sowie Leander Schilling vom Seesener Bündnis gegen rechts gewinnen, durch das Programm führt Marcus Golis. Unterstützt wird die Kundgebung von zahlreichen Organisationen und engagierten Kolleginnen und Kollegen aus der Region.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt, und auch Familien sind herzlich willkommen – ein Spielplatz befindet sich direkt am Veranstaltungsort.
Uslar
Heraus zum 1. Mai! – Familienfest vor dem Rathaus Uslar
Freitag, 1. Mai 2026 – 11:30 bis ca. 15:00 Uhr – Lange Straße / Marktplatz vor dem Alten Rathaus
Seit mehr als 100 Jahren gehen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Uslar am 1. Mai auf die Straße, um für menschenwürdige Arbeits‑ und Lebensverhältnisse sowie für internationale Verständigung einzutreten. Auch 2026 lädt ein breites Maikomitee aus Gewerkschafterinnen, Gewerkschaftern und Betriebsräten wieder zum traditionellen „Fest der Arbeit“ ein. Wir sind uns der langen Tradition des 1.Mais in Uslar bewusst! Mehr denn je müssen wir aktuell für unsere Rechte einstehen. Aber auch unsere Erfolge und die Demokratie mit euch feiern.
Programm
- 11:30 Uhr – Aufstellen des Maibaums durch den Ortsrat
- Begrüßung durch den Ortsbürgermeister Arno Riedke
- Hauptrede:
- Diana Hennig, Gewerkschaftssekretärin ver.di Südniedersachsen FB Kommunen
- Milan Huhn, Gewerkschaftssekretär IG Metall, Südniedersachsen-Harz, Erschließeung
- Weitere Beiträge von lokalen Initiativen und Gewerkschaften
- Infostände von Einzelgewerkschaften, Initiativen und Betrieben
- Kinderaktionen: Hüpfburg, Glücksrad, Kinderschminken
- Gemütliches Zusammensein bis ca. 15:00 Uhr
Musik
Für die musikalische Umrahmung sorgt erneut der Liedermacher Ron Philipps, der von 11:00 bis 15:00 Uhr live auftritt.
Mit handwerklich solider gespielter akustischer Gitarre und warmem Gesang, präsentiert der Musiker mit eigener „Handschrift" seine Songs, die sich chillig, entspannt und geschmeidig in die Gehörgänge schleichen. Musikklassiker der letzten 40 Jahre!
Essen & Trinken
Es gibt ein breites Angebot zu familienfreundlichen Preisen:
- Bratwürstchen, Grillkäse, Pommes
- Kaffee, Waffeln, Blechkuchen
- Getränke wie Pils, Bergsteiger, Cola, Fanta, Wasser
Gewerkschaftsmitglieder und ihre Angehörigen erhalten vergünstigte Preise.
Ort
Lange Straße / Bereich Brunnen – Marktplatz vor dem Alten Rathaus Uslar
Die Straße ist für die Veranstaltung gesperrt. Sitzgelegenheiten, Pavillons und eine Bühne stehen bereit.
Wittmar
Wolfenbüttel
Wolfsburg
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Unser Team für SüdOstNiedersachsen
DGB/Werner Musterer
Agnieszka Zimowska
Regionsgeschäftsführerin
Werner Musterer
DGB Region SNH
Daniel Hornburg
Gewerkschaftssekretär und Jugendbildungsreferent
Werner Musterer
Christine Beinlich
Assistentin
Gewerkschaften vor Ort
Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft
Geschäftsstelle Hannover
Hamburger Allee 24
30161 Hannover
Tel.: 0511-768660
Fax: 0511-7686633
Mail: hannover@evg-online.org
http://www.evg-online.org
IG Bauen-Agrar-Umwelt
Bezirksverband Braunschweig-Goslar
Wilhelmstr. 5
38100 Braunschweig
Tel.: 0531-12192-0
Fax: 0531-12192-29
Mail: braunschweig@igbau.de
www.igbau.de
Bezirk Nordost-Niedersachsen
Fuhrberger Str. 90
29225 Celle
Tel.: 05141-93358-12
Fax: 05141-93358-11
Mail: celle@igbau.de
www.igbau.de
Bezirk Niedersachsen-Süd
Teichstraße 18
37154 Northeim
Tel.: 05551 1278
Fax: 05551 66760
Mail: northeim@igbau.de
www.igbau.de
IG Bergbau, Chemie, Energie
IGBCE Bezirk Südniedersachsen
Kalandstraße 5
31061 Alfeld
Tel.: 05181 8416-0
Fax: 05181 8416-20
Mail: bezirk.suedniedersachsen@igbce.de
www.igbce.de
IGBCE Bezirk Hannover
Königsworther Platz 6
30167 Hannover
Tel.: 0511 7631-550
Fax: 0511 7631-570
Mail: bezirk.hannover@igbce.de
www.igbce.de
IG Metall
Verwaltungsstelle Braunschweig
Wilhelmstr. 5
38100 Braunschweig
Tel.: 0531-48088-0
Fax: 0531-48088-90
Mail: braunschweig@igmetall.de
www.igm-bs.de
Verwaltungsstelle Salzgitter-Peine
Chemnitzer Str. 33
38226 Salzgitter
Tel.: 05341-8844-0
Fax: 05341-8844-20
Mail: salzgitter@igmetall.de
www.igmetall-salzgitter-peine.de
Verwaltungsstelle Wolfsburg
Siegfried-Ehlers-Str. 2
38440 Wolfsburg
Tel.: 05361-2202-0
Fax: 05361-2202-39-20
Mail: wolfsburg@igmetall.de
www.igmetall-wob.de
Verwaltungsstelle Braunschweig
Teichstraße 9-11
37154 Northeim
Tel.: 05551-98870-0
Fax: 05551-98870-50
Mail: snh@igmetall.de
www.igm-snh.de
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Bezirksverband Braunschweig
Bohlweg 55
38100 Braunschweig
Tel.: 0531-4803773
Fax: 0531-4803774
Mail: gew-bvbs@t-online.de
www.gew-bvbs.de
Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
Region Süd-Ost-Niedersachsen
Wilhelmstr. 5
38100 Braunschweig
Tel.: 0531-24274-0
Fax: 0531-24274-17
Mail: region.son-harz@ngg.net
www.ngg.net
Gewerkschaft der Polizei
Bezirksgruppe Braunschweig
Friedrich-Voigtländer-Str. 41
38100 Braunschweig
Tel.: 0531-4761082
Fax: 0531-4761085
Mai: kontakt@gdp-bezirk-bs.de
https://www.gdp-bezirk-bs.de
Bezirksgruppe Göttingen
Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Süd-Ost-Niedersachsen
Wilhelmstr. 5
38100 Braunschweig
Tel.: 0531-24408-0
Fax: 0531-24408-24
Mail: bz.sued-ost-nds@verdi.de
www.region-s-o-n.verdi.de
Geschäftsstelle Göttingen
Groner-Tor-Str. 32
37073 Göttingen
Tel.: 0551-54850-0
Fax: 0551-54850-50
Gedenkarbeit in der Region
Wir sehen unsere Aufgabe darin, die Erinnerung an die verschiedene Ereignisse und Personen in unserer Region wach zu halten und der Opfer zu gedenken.
Unsere Gedenkarbeit drückt sich in zahlreichen Veranstaltungen, Projekten und Kooperationen aus, die hier beschrieben sind.
Rieseberg
DGB
Am 4. Juli 1933 wurden in Rieseberg neun Gewerkschafter und ein Student von den Nationalsozialisten ermordet. Grund war der Tod von Gerhard Landmann, einem SS-Mann, der von Männern aus den eigenen Reihen umgebracht wurde. Um dies zu vertuschen, hängten die Nationalsozialisten den Mord Unschuldigen an.
Mit Kranzniederlegungen und Reden gedenken jährlich am 4. Juli der Deutsche Gewerkschaftsbund Region SüdOstNiedersachsen gemeinsam mit der Stadt Braunschweig der Opfer. Orte des Gedenkens sind in Braunschweig das Heinrich-Jasper-Denkmal am Fritz-Bauer-Platz und die Gräber der Riesebergopfer auf dem Hauptfriedhof sowie in Rieseberg das Denkmal auf dem Gelände der ehemaligen DGB Jugendbildungsstätte.
Fritz Bauer
Vieles erinnert in Braunschweig an das Wirken von Fritz Bauer in dieser Stadt.
Der Fritz Bauer Freundeskreis möchte sein Andenken in Braunschweig und darüber hinaus fördern.
Die Hinweistafel vor Bauers ehemaligem Wohnhaus auf der Jasperallee 27 ist eher unauffällig. Hier lebte Fritz Bauer während seiner Tätigkeit in Braunschweig von 1951 bis 1956. Im April 1949 wurde er zum Landgerichtsdirektor in Braunschweig berufen, ein Jahr später von der niedersächsischen Regierung zum Generalstaatsanwalt am Oberlandesgericht Braunschweig ernannt. Zu Beginn seiner Tätigkeit als Generalstaatsanwalt wohnte er in der Adolfstraße 46.
Mit dem Urteil im Braunschweiger Remer-Prozess erregte Bauer 1952 internationale Aufmerksamkeit: Die Verurteilung von Otto Ernst Remer und die Rehabilitierung der Männer um Stauffenberg waren ein Meilenstein auf dem Weg zur Aufarbeitung des Rechtwesens in Deutschland. Doch nicht nur mit dem Remer-Prozess, sondern auch mit einer sehr eigenwilligen Justitia und einer in Marmor gemeißelten Inschrift an der Generalstaatsanwaltschaft auf dem Fritz-Bauer-Platz am Dom hat der bedeutende Jurist in Braunschweig Spuren hinterlassen.
Der Fritz Bauer Freundeskreis Braunschweig
Nach seinem plötzlichen Tod 1968 geriet Fritz Bauer weitgehend in Vergessenheit. Seit einigen Jahren setzt eine verstärkte Erinnerung an sein Wirken ein. Es ist ein besonderes Anliegen des Fritz Bauer Freundeskreises, das Andenken an Fritz Bauer in Braunschweig und darüber hinaus zu fördern. Darüber hinaus setzt sich der Freundeskreis dafür ein, dass weitere Schriften von Fritz Bauer herausgegeben werden.
Der Fritz Bauer Freundeskreis versteht sich nicht nur als historischer Arbeitskreis, sondern sieht in Fritz Bauers Kampf um des Menschen Rechte einen aktuellen Impuls, der auch heute noch Gültigkeit hat.
Der Fritz Bauer Freundeskreis Braunschweig trifft sich alle zwei Monate im DGB-Haus in der Wilhelmstraße 5 in Braunschweig.
Kontakt: Udo Dittmann
E-Mail: udo.dittmann@fritz.bauer.freundeskreis.de
Mehr Infos unter fritz-bauer-freundeskreis.de
Minna Faßhauer
DGB SON
Minna Faßhauer war durch ihr Engagement für Arbeiterrechte, den Sozialismus und den antifaschistischen Widerstandskampf eine herausragende Persönlichkeit der regionalen Arbeiterbewegung.
Minna Nikolai wurde 1875 in Bleckendorf im Bördekreis Wanzleben geboren. Sie suchte Arbeit als Jugendliche in der aufstrebenden Industriestadt Braunschweig, heiratete 1899 ihren Mann Georg Faßhauer, durch den sie in Verbindung zu den Arbeiterorganisationen kam. Sie arbeitete als Dienstmädchen, Waschfrau, Flaschenspülerin und in einer Konservenfabrik.
Durch Ihren unermüdlichen Einsatz für die Arbeiter- Frauen- und Kinderrechte errang sie ein hohes Ansehen, sodass sie nach der Novemberrevolution vom Rat der Volksbeauftragten am 10. November 1918 zur Volkskommissarin für Volksbildung gewählt wurde. Damit war Minna Faßhauer die erste Frau, die in Deutschland ein Ministeramt bekleidete. In ihrer Amtszeit wurde u. a. die kirchliche Schulaufsicht abgeschafft sowie die Geschlechtertrennung an den Schulen aufgehoben.
Nach 1933 wurde Minna Faßhauer angeklagt, antifaschistische Flugblätter verteilt zu haben. Sie wurde verhaftet und ins Frauen-KZ Moringen verbracht, aus dem sie 1936 schwer krank entlassen wurde. Sie trat nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges der KPD bei und wurde in der politischen Frauenarbeit auch auf Landesebene aktiv. Sie starb 1949 kurz nach einer KPD-Frauenversammlung.
Durch diese Webseite www.minna-fasshauer.de habt Ihr die Möglichkeit, einen detaillierten Blick auf das Leben von Minna Faßhauer werfen zu können.